Hallo liebe Genossis,
ich habe mit einem guten Freund und Genossen lange darüber geredet, wieso Elif bei der Causa Dahabflex so reagiert hat, wie sie reagiert hat. ich fand seine Analyse sehr treffend und wollte sie mit Euch teilen. Bin gespannt auf Eure Einschätzung:
Kontext: Elif kommentiert in der aktuellen Folge jung und naiv, dass sie von jüdischen Menschen angesprochen wurde, dass sie Angst haben aufgrund der Rhetorik von Dahabflex (“Yalla yalla Intifada“ und „Death to the IDF“). Sie sagt zwar, dass die Absicht von der Linke Neukölln und Dahabflex nicht antisemitisch war, aber dass man mehr darüber nachdenken muss, wie diese Nachrichten bei den jüdischen Empfängern ankommen. Und dass es antisemi gedeutet werden kann.
Nun die Einschätzung unseres Genossen:
Das strategische Ziel der Linken ist Kapitalismus durch eine sozialistische Transformation der Wirtschaft zu überwinden. Ein strategisches Zwischenziel dafür ist die Regierung der Hauptstadt zu leiten. Dafür muss man eine Wahlkampagne führen können (mit freiwilligen Wahlkämpfern, die das Leid der Palästinenser unerträglich finden und sofort beenden wollen) und Stimmen von Wählern bekommen (die im Abwasser des Liberalismus schwimmen z.B. Diffamierungen der Linken auf allen Bildschirmen in den Busen und Bahnzügen). Die Taktik, um dieses Zwischenziel zu erreichen, ist das, was sie gerade tun.
Das strategische Ziel der Zionisten ist Gaza und Westbank zu kolonisieren. Deren strategisches Zwischenziel ist die Palästinenser schrittweise zu vernichten und zu verschieben. Dafür brauchen sie politische Unterstützung der liberalen Staaten. Sie bieten die Sicherung der von ihnen verkauften Gasfelder am Gaza-Meer an die deutschen Industriellen…
Blablabla… deren Taktik ist die Sozialisten als Verbreiter von Juden-Hass zu diffamieren, denn wir sind die einzigen politischen Kräften, die internationale Solidarität mit den Palästinenser tatsächlich haben.